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  • Susanna Koller

Namibia Tag 2: Der Workshop startet

Aktualisiert: 29. Apr.

Die Vögel zwitschern als wir uns um 7 Uhr morgens vor der Lodge versammeln. Unsere Glieder sind müde und steif von der Kälte, doch Brigitte entgegnet dem mit einer ersten Yoga-Session. Der Körper wärmt langsam auf, die Seele kommt langsam an. Wir liegen auf unseren Matten, atmen die frische Luft ein und spüren die ersten Strahlen der Sonne auf unserer Haut. Wir sind bereit für den neuen Tag!


Nach dem Frühstück wird gepackt und dann warten sie auf uns: unsere vier Autos mit Dachzelten. In zweier und dreier Teams verstauen wir die letzten Sachen in den Wagen und witzeln über unsere Fahrkünste. Immerhin fast die Hälfte darf sich nun ans Steuer setzen. Etwas mulmig ist allen, schliesslich wird in Namibia auf der linken Seite gefahren. Doch die erste Herausforderung meistern die Fahrer*innen gekonnt: Zur Belohnung gibt es einen feinen Kaffee und einen Besuch auf dem Holzmarkt in Okahandja. Uns zieht es bald weiter, wir gehen kurz einkaufen und fahren nordwärts. Die ersten, holprigen Strassen erwarten uns. Wir lachen laut, während wir bei jedem Schlagloch durchgeschüttelt werden. Bald sind wir am Ziel: in der Mount Etjo Lodge.


Eine kurze Verschnaufpause mit leckerem Lunch sowie Kaffee und Kuchen stärkt uns, bevor es endlich losgeht mit dem Workshop. Neben uns brüllt gelegentlich das Nilpferd im Wasser. Die Flamingos singen dazu im Chor. Wir widmen uns jetzt nur uns. Die klassische Kennenlern-Runde lassen wir sein und wir hören spannende Schuh-Geschichten. Susanna gibt uns den Rahmen für unsere Arbeit, leitet uns an, lockt unsere Freude und auch unsere persönlichen Herausforderungen. Mit unserem Buddy tauchen wir ein in spannende Fragen.


Nach dem Workshop ist vor dem Abendessen – und Essen gibt es hier reichlich und gut. Heute Abend wartet leckeres Wildfleisch in allen Variationen auf uns. Wir schlemmen und tauschen uns aus: über Namibia und das Leben.


Ein letzter, freiwilliger Programmpunkt: die Fütterung der Löwen. Die Mehrheit der Gruppe sitzt gut eingepackt auf dem Geländewagen. Es geht ab durch den Dickicht zu den Wildkatzen. Ein Brocken einer Giraffe liegt bereit. Gut geschützt halten wir den Atem an, als vier Löwinnen und ein Löwe auftauchen. Die Rangordnung ist schnell geklärt: Essen darf nur das Männchen und das Alpha-Weibchen. Guten Appetit!


Unsere Bäuche und Köpfe sind voll, als wir ins Bett fallen – bereit für einen neuen Tag voller Erkenntnisse und tierischen Begegnungen!


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