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  • Susanna Koller

Namibia Tag 16: Ab ins letzte Camp!

Nach dem Hotel ist vor dem Camp: Heute fahren wir los Richtung Windhoek und machen Halt in einem Camp, wo wir unsere Zelte ein letztes Mal aufstellen.


Doch bevor wir heute losziehen, geniessen wir einen entspannten Morgen in Swakopmund. Die kleine Küstenstadt ist bekannt für ihren kalten Nebel. An diesem Morgen haben wir Glück und die Sonne zeigt sich bereits früh, während wir die letzten Souvenirs einkaufen und einen feinen Kafi schlürfen.

Dann verlassen wir den Atlantik und fahren ins Landesinnere zu Andy‘s Camp. Dort wartet bereits Chris auf uns, der uns auf der Karte unser Plätzchen zeigt. „Macht den 4x4 an!“, sagt er uns noch. Wenige Minuten später steckt eines unserer Autos tief im Sand. Der Grund: Wir hatten keine Einführung bei unseren Autos und haben schlicht die falschen Knöpfe gedrückt, der Allradantrieb war nie drin. Wir buddeln und probieren, doch es hilft alles nix: Chris muss uns zur Hilfe kommen.

Am Abend erwartet uns ein finales Dinner in einer ganz besonderen Location: Chris hat dazu eine Dinnertafel in einer Schlucht aufgebaut. Kerzen- und Fackellichter begrüssen uns, darauf folgt eines unserer besten Nachtessen der ganzen Reise und viel wichtiger: das Feiern unserer Workshop-Teilnehmer*innen.


Es ist eine Tradition im purpose of life workshop: Am letzten Abend wird gefeiert, die Teilnehmer*innen präsentieren vor ihrem Publikum ihre Erkenntnisse, ihr Mission-Statement und ihre ersten Schritte im "neuen Leben". Das Motto des Abends: Nimm dir dein Leben! Voll und Ganz! Wir haben gefeiert, gelacht, Tränen verdrückt und uns umarmt – was für wunderbare und berührende Momente. Wir erkennen, zu was wir Menschen wirklich fähig sind und wie echt wir sind, wenn Unnötiges wegfällt, Echtheit in den Vordergrund tritt und Beziehungen erblühen.


Das ist das Resultat der Arbeit im Workshop.

Die 72-h-Regel ist in Kraft. Die Powertools sind geübt, Yoga hat uns körperlich fitter gemacht und zu Ruhe in uns geführt. Wir haben einiges an Ballast abgeworfen, dank der Auseinandersetzung mit uns und der Beziehung zu uns selber. Leichter, fokussierter und kraftvoll – so stehen wir heute Abend da. Wir feiern uns und unser Leben. An diesem magischen Ort mit dem wunderbaren Gastgeber Chris. Susanna mit dem Workshop und Brigitte mit dem bewegenden Yoga haben uns begleitet – hin zu unserem Mission-Statement! Was dieser Workshops an weiteren Highlights bietet verraten wir nicht!


Unter dem glasklaren Sternenhimmel zünden wir noch einmal ein Lagerfeuer an. Wir wärmen unsere kalten Hände und Chris erzählt über das Leben in Namibia. Wir klettern ein letztes Mal in unsere Dachzelte – ein seltsames Gefühl und doch sind wir berührt von dem wunderbaren Abend.



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