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  • Susanna Koller

Namibia Tag 12: Mission Spaghetti

Aktualisiert: 29. Apr.

Es ist frisch draussen, als wir unsere Köpfe durch unsere Dachzelte strecken. Trotz über 30 Grad tagsüber sind die Nächte in Namibia meist kühl: 13 bis 15 Grad. An diesem Morgen liegen die Temperaturen eher tiefer. Wir platzieren unsere Yogamatten neben unseren Autos im kalten Sand. Noch versteckt sich die Sonne hinter dem hohen Gras, aber bereits während unseren ersten Übungen streift sie uns mit ihrem warmen Licht.

Es ist der 12. Tag in Namibia und heute kümmern wir uns ganz um uns und unsere Mission-Statements. Nach der Annäherung an unsere Identität ist der nächste logische Schritt unser Statement. Womit sind wir für die Welt ein Geschenk? Was tun wir von Herzen, was erfüllt uns mit Freude, was ist unser zentrales Anliegen? Das sind keine "komischen" Fragen, sie bringen unser inneres Feuer in Fahrt. Wir arbeiten mit unserem Buddy. Susanna und Brigitte sind da, stellen Fragen, geben uns Feedback. Wir sehen die strahlenden Gesichter, wenn die Worte gefunden sind. Die Wirkung ist phänomenal.

Nach dem fleissigen Schaffen an uns und unserem Mission-Statement steht uns ein Highlight bevor: ein Abend mit selbstgekochten Spaghetti! Tatsächlich sehnen wir uns nach etwas Abwechslung von all dem (sehr leckeren) Fleisch und Gemüse. Unsere Köchinnen heissen heute Melanie und Carmen. Ihre Kochutensilien sind simpel: drei Gaskocher und ein paar Töpfe.


Als die Sonne so langsam hinter den Grashalmen verschwindet, verschlingen wir glückselig unsere Pasta mit Tomatensauce. Derweil tauchen die ersten Sterne am Himmel auf. Und das Schönste: die Milchstrasse, die jeden Abend aufs Neue ganz klar ersichtlich ist. Was ein Anblick! Wir setzen uns ums Feuer und widmen uns Geschichten aus unseren Leben. Mal sind sie leicht, mal sind sie schwerer… Kurz vor 22 Uhr verschwinden wir in unseren Dachzelten. Good Night, Namibia, see you tomorrow!



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