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  • Susanna Koller

Namibia Tag 15: Gänsehaut und Tränen

Aktualisiert: 29. Apr.

An diesem Morgen strahlen unsere Gesichter: eine Nacht in einem richtigen Bett und wir fühlen uns richtig erholt! Wir frühstücken zusammen in Ruhe, ehe wir für unseren Dünen-Trip abgeholt werden.


An Swakopmund grenzt die Namib-Wüste. Heisst: Die orangefarbenen Dünen treffen dort auf den Atlantik. Unser Guide für den heutigen Tag: die quirlige und hochmotivierte Chantal. Sie erzählt uns die Geheimnisse der Wüste, zeigt uns die schnellsten Chamäleone, die kleinsten Gekos und die flinken Schlangen der Namib. Dazwischen düsen wir durch die Dünen, rennen sie hinunter und klettern wieder hoch. Wir halten den Atem an bei dem magischen Blick über die sanften Sandberge.

Nach einer kurzen Lunchpause zurück im Hotel steigen wir in unsere Wagen und fahren in die nächste Stadt nach Walvis Bay. Was uns dort erwartet, treibt uns allen die Tränen in die Augen: Die Schüler*innen einer einfachen, staatlichen Schulen haben für uns ein ganzes Kulturprogramm auf die Beine gestellt, das sie uns mit Gesängen, Tänzen und Worten näher bringen. Wir sind überwältigt, mit dieser Überraschung hätten wir nicht gerechnet.


Nach dem emotionalen Zusammentreffen mit den jungen, engagierten Schüler*innen steigen wir bei windigem Wetter auf einen Katamaran zum Sundowner. Kaum die ersten Getränke gefasst, sitzt ein Seehund neben uns auf dem Boot. Nicht ganz uneigennützig lässt er sich geduldig streicheln, während ein Fisch nach dem anderen in seinem dicken Bauch landen. Platsch, ist er zurück im Meer und schwimmt davon. Wir geniessen währenddessen den Sonnenuntergang und schlemmen leckere Austern.


Der letzte Halt an diesem Tag führt uns in ein Restaurant am Hafen von Walvis Bay. Wir geniessen die schmackhaften Fischgerichte, bevor unser Weg zurück nach Swakopmund führt – ins warme Hotelbett!



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